Friday, October 16, 2009


Das war meine 1. Entdeckung auf der Whale Watching Tour in Plettenberg Bay
(Western Cape/Garden Route)
am Samstag, 3. Oktober 2009, um 12.46pm,
ein Southern Right Whale (Glattwal).
Ist der nicht putzig!!!


Das sagt Wikipedia dazu:
Die Glattwale (Balaenidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Wale (Cetacea) mit derzeit vier Arten. Sie leben in den nördlichen und südlichen Meeren und ernähren sich von Plankton. Aufgrund verschiedener Merkmale grenzen sie sich deutlich von den anderen Bartenwalen (Mysticeti) ab. Die etwa 15-20 Meter großen Tiere wurden von allen Walen durch die Bejagung am stärksten dezimiert.

Glattwale sind eher plump gebaut. Ihnen fehlt eine Rückenfinne. Die Flipper sind recht kurz, jedoch kräftig ausgebildet. Wesentliche Unterschiede zu den nahe verwandten Furchenwalen finden sich beim Bau des Kopfes. Der Oberkiefer (Rostrum) ist stark gewölbt, der Kieferknochen ist sehr viel schmaler als der von Furchenwalen. Der Kopf ist proportional wesentlich größer als bei Furchenwalen; beim Grönlandwal kann der Kopf 40 % der Körperlänge ausmachen, also etwa 8 Meter bei zwanzig Metern Körperlänge. Kennzeichnend sind auch die langen, dünnen, schwarzen Barten, die bei den Nordkapern und dem Südkaper etwa 2,5 Meter und beim Grönlandwal etwa 4 Meter lang sind.

Und dieses Prachtstueck hier ist ein
Humpback Whale (Buckelwal)
 von mir mit meiner neuen super-duper Cam
am Samstag, 3.Oktober 2009 um 13.24pm,
ebenfalls in Plettenberg Bay
(WesternCape/Garden Route) 
abgeschossen.
I WAS SOOOOOO LUCKY!


Das sagt Wikipedia dazu:
Der Buckelwal (Megaptera novaeangliae) ist ein oft in Küstennähe vorkommender Vertreter der Furchenwale. Mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 13 Metern sind Buckelwale relativ kleine Bartenwale, sie erreichen höchstens 18 Meter Länge. Das Gewicht liegt bei 25 bis 30 Tonnen. Der Körper ist dabei im Vergleich zu allen anderen Furchenwalen sehr kräftig ausgebildet. Die Färbung ist oberseits schwarz und unterseits bis an die Flanken, abhängig von der Population und auch individueller Färbung, weiß bis schwarz; Narbengewebe in Form von weißen Flecken kommen durch den Befall mit Seepocken auf dem Körper zustande, außerdem kann der Körper von goldgelben Kieselalgen bewachsen sein.

Wednesday, October 14, 2009

Schluss mit den langweiligen Einführungen und nun zu Leckalena

Bevor ich nach Südafrika „abgehauen“ bin hatte ich das wunderbare Glück mich auf meiner kleinen feinen Abschiedsparty von all meinen Lieben zu verabschieden. Hier nochmal vielen Dank an euch, dass ihr mir diese schönen Stunden geschenkt habt. Glücklicher hättet ihr mich kaum machen können! Ihr seid die Besten!!!!!

Auf jeden Fall habe ich da von einer Person, die einen ganz besonderen Bezug zu Afrika hat ein kleines Buch geschenkt bekommen „Afrikaans Wort für Wort“. Da dachte ich mir gleich, ach wie geil, noch eine Sprache, die du so ganz nebenbei lernen kannst. Das Buch habe ich natürlich gleich in meinem Reisegepäck verstaut.
Klein-Lena ab in den Flieger und schwups auf dem fremden Kontinent gelandet. Meine ersten Schritte auf dem afrikanischen Boden auf dem Rollfeld von Johannesburg waren nicht so besonders, ausser, dass es irgendwie auf einmal auffiel, dass die hellhäutigen definitiv in der Minderheit waren. Na gut mein Heimatort hat mich ja schon auf so einiges vorbereitet, aber das war dann schon nochmal ein bisschen was anderes, ganz alleine in einem fremden Land. Gepäck abgeholt, quer über den gesamten Flughafen im Eilschritt bis Dauerlauf, Gepäck wieder aufgegeben, eingecheckt, ab in den Flieger nach Cape Town.


Dieser Flug war der absolute Hammer. Ein Land, das ich bis dato nur aus dem Fernsehen und Erzählungen kannte, sah ich nun aus der Luft. Mir war nie bewusst, dass es hier unten so hügelig ist, der absolute Wahnsinn. Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann auf den Anflug auf Kapstadt. Ich habe förmlich an dem Fenster geklebt, um ja nichts zu verpassen. Wo ist er denn nun, ging es mir andauernd durch den Kopf. Den Ozean hatte ich ja schon längst entdeckt, aber der Tafelberg wollte sich einfach nicht zeigen. Dachte noch, dass er vielleicht zwischen all den Bergen gar nicht auffällt und plötzlich lag er direkt zu meiner Rechten. Zwar konnte ich ihn nur von der Rückseite sehen, aber er war da. In diesem Moment überfiel mich das erste Mal der Gedanke, der mich jedes Mal erschaudern lässt, Lena, jetzt bist du endlich angekommen. Schon komisch so ein starkes Verbundenheitsgefühl zu einem Land zu spüren, dass man noch nie bereist hat. Ehrlich gesagt habe ich mich auch nie wirklich dafür interessiert. Klar hab ich Dokumentationen darüber gesehen und bei einem Glas südafrikanischem Rotwein meinen Eltern gelauscht, wenn sie gerade wieder total begeistert von ihrer Reise dorthin erzählt haben, aber so richtig beschäftigt habe ich mich damit nie.
Jetzt bin ich hier und es fühlt sich so absolut richtig an. Viele werden mich wohl für verrückt halten, aber ich habe mich vom ersten Moment an unsterblich verliebt. Das Tollste daran ist, dass ich dieses Gefühl jeden Tag aufs neue habe. Egal ob es regnet, stürmt oder die Sonne scheint, ich bin in meinem Paradies angekommen.


In meinen ersten 2 Wochen habe ich bei einer ganz süßen älteren Dame in Kennilworth gewohnt, die ein echtes Goldstück ist. Ich nenne sie immer meine südafrikanische Granny. Diese Zeit habe ich intensiv für die Wohnungssuche und die Orientierung in der Stadt genutzt, dazu aber später.
Aus Deutschland habe ich bereits von der Schwester meiner Kollegin, die wiederum eine Kollegin hat, die mal in Südafrika für eine längere Zeit war, Kontakt zu einem Südafrikaner in meinem Alter hergestellt. Total super Typ. Haben Beide gleich gemerkt, dass wir definitv, natürlich auf rein freundschaftlicher Ebene, voll auf einer Welle sind. Wir haben uns also gleich in der ersten Woche verabredet, um uns mal kennen zu lernen.
Da das ganze auf einen Freitag fiel und meine Kollegin auch was mit mir unternehmen wollte, habe ich sie einfach mitgenommen. Um 8Uhr waren wir im Mojitos auf der Long Street, der Partymeile Cape Towns, verabredet. Wir also rein und den Typ erst mal gar nicht erkannt, weil er live komplett anders, als auf dem Foto aussieht. Dachte erst, nach betrachten des Fotos, er sei irgendwas in Richtung Indi. Schließlich entpuppte er sich aber live als weiß bis couloured'er Port Elizabethaner, also eher beige und das absolute Gegenteil zu einem Indi. Haben uns an den Tisch gesetzt und es ging erst mal mit lockerem Smalltalk los. So das Übliche halt. Dann ging es irgendwann um die verschiedenen Völkergruppen die hier leben und ihre Sprachen.

Zitat, „Afrikaans Wort für Wort“:

„Afrikaans entwickelte sich nach der Gründung Kapstadts im Jahre 1652 aus dem Holländischen des 17.Jhs. Zu den Seeleuten und Angestellten (...), die aus verschiedenen Dialektgebieten der Niederlande, Flanderns und Deutschland stammten, gesellten sich bald Einwanderer aus Frankreich, sowie Sklaven und Bedienstete u.a. aus Madagaskar, Ceylon und Java. (...) . Durch die fremdsprachigen Einflüsse und die Entfernung zum Mutterland setzte sich ein Sprachwandel in Gang, der den Unterschied zwischen der Sprache am Kap und in Holland immer größer werden ließ."
„Seit der politischen Wende im Jahre 1994hat Südafrika elf Amtssprachen, die als Muttersprachen wie folgt verteilt sind (...): Zulu, Xhosa, Afrikaans, Nord-Sotho, Englisch, Tswana, Süd-Sotho, Tsonga, Swasi, Venda, Ndebele,sonstige“

Mein Freund stammt aus einer afrikaans sprechenden Völkergruppe. In meinem Leichtsinn bat ich ihn dann mir die wichtigsten Wörter beizubringen. Damit war das erste Wort, dass ich in afrikaans lernte das Wort LEKKER, das so viel heisst wie unser deutsches lecker, angenehm. Der einzige Unterschied, mal abgesehen von der Schreibweise ist, dass für Afrikaans-Sprechende einfach alles lekker ist. Ein Essen, ein Film, das Wetter, die Stimmung, einfach alles, also auch eine Frau etc. Ich also munter drauf los „gelekkert“ und irgendwann lekker Lena gesagt, dass sich gar nicht schlecht angehört hat, also rein vom Sound. Mein Kumpel gleich losgeprustet und sich drüber lustig gemacht, logischerweise. Tja und so schnell hatte ich meinen Spitznamen weg Lekker Lena bzw. kurz *LL*. Ein zweiter Grund für mich meinen Blog so zu nennen war, weil dieses Wort so viele Einflüsse, verschiedene Sprachen und unterschiedliche Kulturen verbindet. Man kann es sogar fast international benutzen, aber wirklich nur fast. Das ist auch der Grund, warum ich es nicht lekker sondern lecka schreibe.

Für mich bedeutet es die Verbindung zwischen meinen Wurzeln in Deutschland und meinem neuen Start in Südafrika!

Herzlich willkommen bei leckalena's blog!


*LL*


Thursday, October 8, 2009

Jeder Anfang ist schwer...

Nach langem Warten ist er endlich da, mein Blog.
Ob es interessant für euch wird... weiss ich nicht!
Also, wer das Interesse verliert am Besten gleich Mail an mich und her mit der Kritik.
Aber eins ist mal klar, die Farbwahl ist mein Ressort!!! ;)


Auf jeden Fall gleich mal zu Anfang eine kleine Anmerkung:
Nein, ich habe die deutsche Rechtschreibung nicht verlernt! Meine Tastatur lässt einfach nicht alle Buchstaben zu. Ich kann zwar mit komplizierten Tastenkombinationen ä's, ö's,ü's und ß's auf den Bildschirm zaubern, aber das ist halt manchmal einfach zu anstrengend.

Ich hoffe, ihr verzeiht mir das!



Ach übrigens...


hier seht ihr meinen ständigen Begleiter: Zebri, das Zebra


Für mich ist das Muster ein Zeichen für ...
Kreativität, Individualismus, Aussergewöhnlichkeit, und manchmal auch Tarnung (aber nur in besonderen Gefahrensituationen, ne Mädels ihr wisst was ich meine :)

bedeutet das Tier ...
Freiheit, Lebensfreude, Schnelligkeit, Geselligkeit.


Ja ja, ich weiss.



Ich hoffe, dass ihr Spass an meinen Geschichten, Bildern und Filmen haben werdet. Ich hatte ihn definitiv!
Entdeckt mit mir, was dieses Land einzigartig und besonders für mich macht und warum es mein Herz so unglaublich stark berührt!



Enjoy!

*LL*



PS: Die Geschichte von LECKALENA erzähl ich euch das nächste Mal! :)